Korkboden - welche Unterschiede gibt es? |
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Einsatzbereiche von Kork |
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Rollkork |
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Rollkork mit einer Dicke von 2 bis 3 mm kann zur Erhöhung der Elastizität, der Trittschalldämmung und der Wärmedämmung unter allen zu
verlegenden Böden wie Kork-Fertigparkett, Fertigparkett oder Laminat verlegt werden. Ab 4 mm Stärke können im Bereich von punktuell
auftretenden starken Belastungen, bedingt durch die Verformbarkeit des Korks, bei dünnen oder weichen Bodenbelägen Verformungen bzw.
Kantenschäden oder Fugen entstehen. Unter Linoleum, PVC und textilen Bodenbelägen sollte dicker Rollkork daher nicht verwendet werden.
Für Rollkork oder Rollenkork wird feines Korkgranulat mit größtenteils natürlichen Bindemitteln (Bindemittelanteil ca. 8-10%) unter Hitzeeinwirkung zu einem Block gepresst. Mit einer Schälmaschine werden die einzelnen Schichten herausgeschnitten und zu Rollenware gewickelt. Die Bahnen sind jeweils Kork-Fertigparkett und KorkfliesenKorkboden kann entweder schwimmend verlegt (Kork-Fertigparkett) oder vollflächig verklebt werden (Korkfliesen bzw. Klebekork, Korkparkett). Korkfliesen sind 4 - 8 mm dick und haben die Formate 6 Korkfliesen können in allen Wohnbereichen eingesetzt werden, einschließlich Feuchträume (wie z.B. Badezimmer, Saunen), da keine Dehnungsfugen nötig werden und durch die vollflächige Verklebung kein Wasser unter den Bodenbelag gelangen kann. Ebenfalls ergeben sich durch die vollflächige Verklebung bessere trittschalleigenschaften. Ein weiterer Vorteil zeigt sich auch bei größeren Flächen und bei Übergängen in andere Räume, hier fallen die hässlichen Übergangschienen weg. Die geringe Aufbauhöhe von Minimum 4mm ist ein weiterer Vorteil, der gerade bei Renovierungen von Bedeutung sein kann. Kork-Fertigparkett ist mehrschichtig und 11 mm dick. Es besteht aus einer Korkparkett-Auflage als Oberfläche, einer trägerplatte und einem Gegenzug. Kork-Fertigparkett wird gewöhnlich schwimmend verlegt, wenn es ganz schnell gehen muss und auf kritischen Untergründen, bzw. in Mietwohnungen, wenn nicht verklebt werden soll. Das Parkett ist vorwiegend furniert, d.h. es kann nicht geschliffen werden. Es gibt aber auch Sorten mit einer massiven Nutzschicht, die geschliffen werden können. |
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Gefärbter Kork und Designerkork |
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Korkböden und Fußbodenheizung |
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| Der Wärmedurchlasswiderstand ist dafür zuständig, ob ein Bodenbelag für eine Fußbodenheizung geeignet ist oder
nicht. Dieser sollte 0,17 m²K/W nicht überschreiten. Korkfliesen mit einer Stärke von vier Millimeter haben gerade einmal einen
Wärmedurchlasswiderstand von ca. 0,05 m²K/W und bieten sich daher für eine Warmwasser-Fußbodenheizung an. Selbst Kork-Fertigparkett ist mit
ca. 0,11 m²K/W noch sehr gut für eine Warmwasser-Fußbodenheizung geeignet. Es ist allerdings für eine gute Wärmeübertragung zwischen
Heizestrich und Bodenbelag notwendig. Dazu muss der Untergrund entsprechend eben sein. Beide Korkbodenbelagsarten können allerdings nicht
auf Elektrofußbodenheizung verlegt werden. Hier wird die Oberflächentemperatur von 28° beim Heizestrich häufig überschritten. Während der
Heizperiode empfiehlt sich die Luftfeuchtigkeit zu regulieren, da im Raum ein Gefälle der Luftfeuchtigkeit zum Boden vorliegt. |

